Post aus meiner Küche: die Weihnachtsschickerei

Normalerweise starte ich am ersten Adventswochenende mit Freunden in die Adventsbäckerei, aber dank Post aus meiner Küche war ich in diesem Jahr schon eine Woche eher dran! Und da mir meine Mama doch ein bisschen Backtalent vererbt hat, war ich voller Vorfreude auf den Tausch mit Eeske von little box of tricks!
Da wurden eifrig die Plätzchenhefte gewälzt und am Ende entschied ich mich für zwei Rezepte aus der “e&t” von 2011 – und durchlebte gleich zwei Back-Höhen-und-Talfahrten: Denn beide Rezepte blieben einfach nicht in Form sprich – die Lebkuchen mit Chilli zerflossen und die Kokosmakronenschnitten zerfielen zu Pulverschnee! Geschmacklich alles super, aber optisch war die Hälft definitiv nicht zum Verschenken geeignet. So wurde eifrig improvisiert und heraus kamen Chilli Lebkuchen Paranuss Cookies und Cranberry Lemon Kokosmakronen (jaja, oben steht Kookos…).
Man man man… meine Laune war echt am Tiefpunkt! Aber auf den digitalen Chefkoch ist einfach Verlass und da dank Großeinkauf auch zwei Packungen Marzipan im Einkaufsbeutel schlummerten, wurde schnell improvisiert. Und ich war bald mit der Plätzchenwelt wieder versöhnt: die Crunchy Marzipan Schokokugeln sind einfach der Kracher!

Doch dann wieder das Dezember-Dilemma: Statt persönlicher Übergabe mit meiner lieben Hamburger Tauschpartnerin war zeitlich leider leider nur der Postboten-Weg machbar. So wurden die Kekse ordentlich verpackt und auf die Reise geschickt. Mein Tausch-PAMK-Paket habe ich dann von einer anderen lieben Bloggerin, nämlich Rike von lykkelig, bei einer Abendveranstaltung überreicht bekommen – so klein ist die Welt! Und sowohl die Verpackung als auch der Inhalt von Eeskes Paket waren wunderhübsch und oberlecker: Das Rezept für das schwedische Früchtebrot hat sie hier verraten.
Und da ich so gekämpft habe mit den “e&t”-Rezepten, verrate ich Euch hier einfach nur das wirklich gut gelungene von chefkoch.de-inspirierte Rezept: 
Zutaten:
1 Packung Marzipanmasse (fertig zur Verarbeitung, zum Beispiel von Zentis)
1 Packung Haselnusskrokant
1 Packung Zartbitter Kuvertüre
Zubereitung:
Marzipanmasse in vier längliche Stränge schneiden. Diese dann jeweils in ca. 1 cm große Stücke schneiden.
Haselnusskrokant im Mörser zerkleinern, aber nicht vollständig zermahlen. Zwei Löffel voll zur Seite stellen.
Die einzelnen Stücke Marzipan jeweils von beiden Seiten in den gemahlenen Haselnusskrokant drücken, danach jeweils eine Kugel formen. Die komplette Marzipanmasse verarbeiten.
Kuvertüre je nach Beschreibung erhitzen und die Marzipankugeln einzeln komplett in die flüssige Schokolade tauchen. Auf ein Blech mit Backpapier zum Trocknen geben. Solange die Schokolade noch flüssig ist, jede Kugel mit einer prise Haselnusskrokant verzieren.
Fertig!
Habt eine schöne Plätzchenzeit!
lg, Susanne



Ach, das kenn ich, man freut sich total drauf, ein Plätzchen-Rezept auszuprobieren und hinterher….naja, das ist das Gute, wenn man Kinder hat, die futtern auch zerbröselte Kekse liebend gern…sieht aber trotzdem alles toll aus!
Auch auf diesem Weg nochmal ganz lieben Dank für die tollen Köstlichkeiten. Die Marzipankugeln waren superlecker und noch am gleichen Tag komplett verputzt!
Da kann ich ja eher von Glück reden, dass die anderen Rezepte nicht geklappt hatten
Liebe Grüße,
Eeske
Marzipan-Pralinen sind einfach die Macht! Ich hab für Jasmin auch 3 Sorten ins Pamk-Paket gepackt! Aber mit Krokant ist auch eine gute Idee!
Ganz liebe Grüße Susanne