Ich mach’ zuckerfrei – Tag 1-5
Also, ich gebe zu: Ich bin total auf Zuckerentzug! Muffelig, schnell genervt – gerade in stressigen Zeiten wie jetzt fehlt ein Schokoriegel. Mmmpf. Ich schreib’ mir deshalb einfach ein bisschen gute Laune! Und euch einen kleinen Zwischenstand meiner, nennen wir es mal lieber zuckerfreien (Übergangs-)Woche:
Tag 1 – Pickepacke voll mit Terminen und schwupps, da landet ein Löffel Zucker im Milchschaumkaffee (reine Gewohnheit) – ups! Der Rest des Tages wird mit Yoga und einer ordentlichen Portion Pommes und Brathuhn (Stressessen, aber lecker!) zuckerfrei überstanden. Vom Fett reden wir hier ja nicht, is klar?
Tag 2 – Draußen scheint die Sonne, ich räume auf (passiert immer). Nach gefühlt vier Stunden habe ich keinen Nerv mehr und brauche gaaaaaaaanz dringend was Süßes. Aber nix da. Ich bleibe hart und nöhle dafür meinen Herrn Richtig voll (der Arme!). Abends auch brav auf den Wein (Fruchtzucker pur!) zum Essen verzichtet. Seufz…
Tag 3 – Ordentliches Frühstück nur mit Wurst und Käse. Bye bye Thunfischaufstrich, Du Zuckermonster! Und in den Kaffee kommt Canderel (denn ein bisschen Süßstoff muss sein).
Tag 4 – Morgens Sport. Dann: Manic Monday! Mein Hirn schreit nach Süß! Also futtere ich Nachmittags unseren Tomatenvorrat auf – für ein kleines bisschen Fruchtzucker… Und abends muss eine warme Milch mit einem Löffel ungezuckertem Kakao her… ich sag ja, Übergangswoche und so…
Tag 5 – Heute. Alltagsgeschäft und neues Projekt, ich hätte jetzt gern ein klitzekleines Süß. Andererseits finde ich mich schon ganz gut, mit meinem zuckerfrei.
Fazit: Die erste Woche ist hart, aber ich gewöhne mich (wieder) daran alle Produkte im Supermarkt umzudrehen, die Zutatenliste durchzulesen und ziemlich oft alles wieder ins Regal zu stellen.
Was ich euch nämlich bislang verschwiegen habe: Vor vier Jahren habe ich schon einmal unverträglichkeitsbedingt ein halbes Jahr völlig zucker- und Fructosefrei gelebt und gegessen – es war schwer, aber es ging! Doch mit den ersten Erfolgen kam der Zucker Stück für Stück zurück – ein Stück Kuchen hier, ein Keks da. Und schwups – vier Jahre später hatte sich das Zuckersüß wieder komplett in mein Leben geschlichen. Der zuckerfreie Februar ist also mein Plan, um wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu kommen.
Apropos gesund: Katharina hat einen tollen Artikel zum Thema zucker- und Fructoselos zu leben geschrieben – lesenswert! Und ein Ansporn!
lg, Susanne





Wow! Ich bewundere dich – ich esse momentan einfach keine Süßigkeiten und das ist schon hart genug…
Wow, herzlichen Glückwunsch zu den ersten fünf Tagen! Ich könnte es mir nicht vorstellen. So absolut überhaupt gar keinen Zucker… Weiter so, meine Liebe! LG, Annette
oha, das haben wir hier auch vor.
und ich glaube nicht, dass ich so konsequent sein kann/will/werde.
angst!